Der Aufbau einer neuen Schule ist spannend, aber auch herausfordernd und zeitintensiv. Gespräche innerhalb der Sekundarschulkommission sowie mit anderen Behörden, Ämtern und Eltern waren nötig. Statuten und Reglemente mussten geschrieben werden, um diese neue Form des Zusammenlebens von zwei Schulgemeinden auch rechtlich gut abzustützen.
Heute dürfen wir mit Freude und auch etwas Stolz auf einen gelungenen und erfolgreichen Aufbau der GSEH zurückschauen. Nach vier interessanten Jahren in der GSEH geht die Amtszeit der Behörden zu Ende. Zeit für einen Rückblick, ein kurzes Innehalten.
Werner Staub, Philippe Pointet und Magi Vollenweider werden die Schulbehörde verlassen und ihre Ressorts an die neuen Amtsinhaber weitergeben. Die gemachten Erfahrungen werden jedoch durch unsere professionelle und kompetente Schulleitung und Schulverwaltung an die neuen Behörden weitergegeben und damit die Kontinuität gewahrt.
Zurücklehnen kann man trotzdem nicht. Die aktuelle Situation im Schulwesen, die Entwicklung der Gesellschaft und die Anforderungen der Eltern und der Wirtschaft werden dies nicht zulassen, denn nur eine stetige Weiterentwicklung garantiert eine gute und zeitgemässe Schule.
Die Schule war in den vergangenen Jahren einem starken Wandel ausgesetzt und musste Jahre des Stillstandes aufholen. Gerade in der Sekundarschule wird sich auch in Zukunft noch vieles verändern. Die Aufgabe des neuen Teams wird es sein, diese Veränderungen im positiven Sinne für die GSEH und damit für die Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler zu nutzen. Sie soll weiterhin eine gute Basis für den Berufseintritt unserer Jugendlichen bleiben.
Seit zwei Jahren ist die GSEH am Standort Erlenbach offizielle Pilotschule für das Projekt Neugestaltung der 3. Sek. Wenn wir die Unterrichtsgestaltung der heutigen GSEH betrachten, sehen wir viele neue Elemente wie Projektunterricht, Atelier und individuelle Förderung als ressourcenorientiertes Lernen. Diese werden an der GSEH speziell gepflegt und gelten heute als Basis für alle Sekundarschulen im Kanton Zürich. In den nächsten Jahren werden sie im gesamten Schulbetrieb der Sekundarschule Eingang finden.
Die Veränderungen in der Gesellschaft und damit auch in der Schule werden weitergehen und für Lehrpersonen, Schulleitung und Behörde eine konstante Herausforderung darstellen.
Wir wünschen allen, die sich weiterhin für eine zeitgemässe GSEH einsetzen spannende, interessante und erfolgreiche Jahre.
Für die Sekundarschulkommission
Werner Staub, Herrliberg Magi Vollenweider, Erlenbach